St. Margarethener Kalksandstein

ProNaturstein - Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke - St. Margarethener Kalksandstein - Gustav Hummel

Die abwechslungsreiche Struktur und eine Farbpalette zwischen gelbbraun und hellgrau sind die Markenzeichen des St. Margarethener Kalksandsteins. Er ist frostsicher und gegenüber Temperaturwechselbeanspruchungen unempfindlich.

Der Kalksandstein aus Sankt Margarethen im Burgenland ist einer der bekanntesten Natursteine aus Österreich. Seit der Antike wird der vielseitige Stein für den Außen- und Innenbereich geschätzt.

Der 15 bis 16 Millionen Jahre alte Naturstein besitzt ein aus biogenen Sedimenten zusammen­gesetztes, feinkörniges bis grobes Korngefüge. Mit bloßem Auge sind in der porösen Grundmasse des Ablagerungsgesteins ver­steinerte Skelette von kugeligen Rotalgen, Foraminiferenschalen und Muscheln erkennbar. Als Bindemittel dieser Bestandteile dient feinkörniger Kalzit.
Abbauort ist der „Römersteinbruch“ in Sankt Margarethen im Burgenland. Der Steinbruch gilt als einer der bedeutendsten noch aktiven Werksteinbrüche Österreichs. Hier bauten vor 2.000 Jahren bereits die Römer Steine für die Siedlung Carnuntum ab. Im
17. Jahrhundert wurde der Steinbruch wieder aktiviert, und er wird bis heute genutzt.
1959 begann hier das erste Bildhauersymposium, das Vorbild für Symposien in der ganzen Welt wurde. Ein stillgelegter Teil des Steinbruchs dient als spektakuläre Kulisse für Freilichtopern.

Der frostsichere und gegenüber Temperaturwechselbeanspruchun­gen unempfindliche St. Margarethener zählt zu den Leithakalken. Die Anwendungsvielfalt des handwerklich und maschinell gut form­baren Steins ist groß: Eines der Haupteinsatzgebiete sind Projekte in der Denkmalpflege und Restaurierung. Am Wiener Stephans­dom, beim Schloss Hof, im Belvedere und bei vielen anderen Baudenkmalen kommt der bewährte Burgenländer zum Einsatz. Neben Massivarbeiten im Außen- und Innenbereich fertigt die Gustav Hummel GmbH als Betreiberin des Steinbruchs im eigenen Natursteinwerk auch Fassadenbekleidungen, Bodenbeläge und Treppenanlagen. Ein wichtiges Einsatzgebiet für den Kalksandstein ist der Garten- und Landschaftsbau; ebenso werden Schwimm­beckenumrandungen und Sitzplätze daraus gefertigt. Dank der porenreichen Struktur wird Oberflächenwasser rasch abgeleitet; eine trittsichere Ausführung bewitterter Steinflächen ist daher pro­blemlos realisierbar.
St. Margarethener wird wegen seines mediterranen Farbtons zunehmend auch im gehobenen Innenausbau eingesetzt.

Untersberger Marmor

ProNaturstein - Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke - Untersberger Marmor - Marmor Industrie Kiefer
  • Hohe Druckfestigkeit
  • ausgezeichnete Witterungs- und Frostbeständigkeit
  • geeignet für innen und außen

Marmor-Industrie Kiefer baut seit mehr als hundert Jahren im Bundesland Salzburg, genauer bei Fürstenbrunn und in Adnet, Marmor in eigenen Steinbrüchen ab und verarbeitet den Naturstein auch selbst.

Beim Untersberger Marmor handelt es sich um ein Kalkstein­konglomerat, dessen mehr oder weniger feine Einzelkörner durch eine karbonatische Grundmasse verfestigt sind. Durch das sehr dichte Gefüge sowie die starke Kornbindung ergeben sich die bekanntlich ausgezeichneten Materialeigenschaften dieses Natursteins: hohe Druckfestigkeit, ausgezeichnete Witterungs- und Frostbeständigkeit, geeignet für innen und außen. Untersberger Marmor gibt es in den Sorten Untersberger Naturell, Untersberger Hell (Forelle), Untersberger Rosa, Untersberger Alt-Rosa/Gelb­Rosa, Untersberger Gelb und Untersberger Brekzie.

Adneter Marmor

ProNaturstein - Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke - Adneter Marmor - Marmor Industrie Kiefer
  • hohe Druckfestigkeit
  • vor allem für den Innenbereich geeignet

Marmor-Industrie Kiefer baut seit mehr als hundert Jahren im Bundesland Salzburg, genauer bei Fürstenbrunn und in Adnet, Marmor in eigenen Steinbrüchen ab und verarbeitet den Naturstein auch selbst.

Der Adneter Tropfmarmor ist ein Kalkgestein, das in ehemaligen Riffen entstand. Die gesteinsaufbauenden Korallen, Kalkalgen und Schwämme sind zum Teil sehr gut erhalten und bilden eindrucks­volle Fossilien. Die Färbung des Tropfmarmors ist im Grundton entweder beige (Heiltropf) oder bedingt durch einen geringen Anteil an Eisenverbindungen rötlich (Rottropf). Für die prachtvolle Farbgebung der etwas später abgelagerten Adneter Liaskalke sind ebenfalls geringe Mengen an Eisenverbindungen verantwort­lich. Das Spektrum reicht dabei von verschiedenen Graunuancen bis hin zu den kräftigen Rottönen. Der Adneter Marmor weist ebenfalls eine hohe Druckfestigkeit auf und ist vor allem für den Innenbereich geeignet. Er wird in den Sorten Lienbacher, Wim­berger, Schnöll, Eisenmann, Scheck, Motzen, Langmoos und Tropf angeboten.

Sölker Marmor

Sölker Marmor weist aufgrund seiner langen Entstehungs­geschichte ganz besondere Eigenschaften auf. Er ist enorm widerstandsfähig und einer der wenigen Marmore, die hochfrost­und tausalzbeständig sind. Das wird nicht nur durch Zertifikate von Prüfinstituten bestätigt, sondern auch durch Meilensteine auf 1.500 m Seehöhe, die bereits seit 1.700 Jahren Eis und Schnee trotzen, sind untrüglicher Beweis für die Robustheit. Aber auch die Wärmebeständigkeit und die Resistenz gegenüber großen Temperaturschwankungen gehören zu den Merkmalen des Sölker Marmors.

Der Ursprung des Sölker Marmors liegt rund 380 Millionen Jahre zurück und basiert auf den Kalkablagerungen unterschiedlicher Fossilien und Kleintiere des Urmeers.

Durch die Kontinentalverschiebung wurden diese Schichten mit verschiedenen Gesteinen überlagert und tief in das Erdinnere verschoben. Die enormen Kräfte von bis zu 15.000 Bar Druck und bis zu 460° Celsius bewirkten ein starkes Pressen und Formen der Sedimentschichten. Dadurch entstand ein metamorphes, hoch­kristallines Gestein: der Sölker Marmor.

Bei der Entstehung der Alpen wurde der Marmor erneut mit verschiedenen Gesteinsarten vermischt und gleichzeitig an die Erdoberfläche verschoben. Durch diesen extrem lang andauern­den Prozess ist der Sölker Marmor zu einem außergewöhnlich hochwertigen Marmor „gereift“, der in kleinen Vorkommen linsenförmig an die Oberfläche tritt. Verschiedene Mineralien, Spurenelemente und die Anreihung einzelner Kristalle lassen außergewöhnliche Strukturen und Farbspektren in Weiß, Rose, Grün und Grau marmoriert oder gebänderte Strukturen entstehen. Diese machen den Sölker Marmor einzigartig und zu einem der wertvollsten Marmorarten weltweit.

Schwarzenseer Marmor

Schwarzenseer Marmor ist ein dekorativer, polierfähiger
Kalkstein aus dem Salzkammergut.

Der farbenprächtige Schwarzenseer wird seit 1984 von der Kienes­berger Steinmetzmeister GmbH beim Schwarzensee in der Nähe von St. Wolfgang abgebaut. Passend zum individuellen Auftrag werden hellere oder dunklere Blöcke im Steinbruch selektiert. Die kostbaren Rohblöcke werden anschließend ressourcenschonend mit modernen Diamantseilsägen aus dem Fels geschnitten und von erfahrenen Steinmetzmeistern und -gesellen im Werk in Schlüsslberg weiterverarbeitet.
Bei Architekten und Bauherren ist der kompakte Schwarzen­seer Marmor wegen seiner technischen Eigenschaften und seiner unverwechselbaren Struktur sehr beliebt. Bereits im Barock wurde der prachtvolle Stein in zahlreichen Bauwerken eingesetzt; die breitere Öffentlichkeit lernte den Schwarzenseer Buntmarmor auf der Weltausstellung in Wien 1873 kennen. Seitdem hat sich der Marmor vom Schwarzensee mit seiner einzigartigen Qualität und Vielseitigkeit einen hervorragenden Ruf erworben.

Im polierten Zustand kommt sein Farbenspiel am schönsten zur Geltung. Die dekorative Maserung macht Kamine oder groß­formatige Wandbekleidungen zum Blickfang bei privaten und öffentlichen Projekten. Alternativ zur polierten Oberfläche eignet sich Schwarzenseer Marmor bestens für die Veredelung durch Schleifen oder Bürsten. Fein geschliffene Oberflächen besitzen einen seidenmatten Glanz, gebürstete Flächen sind besonders unempfindlich und zeichnen sich durch ihre angenehme Haptik aus. Ebenso eignet sich Schwarzenseer Marmor für alle steinmetzmäßig mit traditionellen Handwerkzeugen bearbeiteten Oberflächen.

Die Einsatzmöglichkeiten für Schwarzenseer Marmor werden, bedingt durch die sorgfältige Materialwahl im Steinbruch und
die Arbeitsvorbereitung mit CAD, immer vielfältiger. Neben der Verwendung in der Restaurierung begeistert er bei der Außen­raumgestaltung und im gehobenen Innenausbau. Typische Anwen­dungen sind Bodenbeläge, Wand- oder Pfeilerbekleidungen und Küchenarbeitsplatten. Badgestaltungen und Wellnessbereiche sind weitere beliebte Einsatzbereiche. Dank der Verarbeitung ab dem Rohblock wird Schwarzenseer Marmor bei Kienesberger auch zu aufwändigen Massivarbeiten geformt: Säulen, Balustraden, Altäre, Skulpturen oder Brunnen, aber auch Waschbecken oder Dusch­tassen werden auf modernsten CNC-Maschinen passgenau gefräst und von umfassend ausgebildeten Handwerkern veredelt.

Blaugrüner Carat

Mitten aus den Kärntner Bergen, aus St. Urban bei Feldkirchen, stammt -mit einem Alter von 450 Mio. Jahren – einer der ältesten Steine der Erde, entstanden durch hohen Druck und Hitze aus Lavaasche.

Der Blaugrüne Carat, ein Metadiabas-Gestein, ist unverwechselbar, einzigartig in seiner Zusammensetzung und zeichnet sich durch herausragende Qualität und Eleganz aus. Abbau und Veredelung des Steins erfolgen durch Kogler Natursteinbruch.

Bodenplatten
Steine mit Charakter, wie der Blaugrüne Carat, sind die Vollendung in Funktion und Schönheit. Unterschiedlich veredelte Oberflächen verstärken die Charakteristik dieses Steins in höchster Festigkeit und Beständigkeit. Der blaugrüne Carat ist unter anderem ideal für Wege im Garten und rund ums Haus.
Bodenplatten von Kogler gibt es glatt poliert und wasserab­weisend als Bodenbelag oder gestrahlt als Stiegenaufgang gefertigt, denn die Spezialisten von Kogler sind neben der umweltschonen­den Gewinnung des Steins auch für seine Oberflächenbearbeitung verantwortlich – und fast alles ist dabei möglich …

Gebhartser Syenit

ProNaturstein - Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke - Gebhartser Syenit - Poschacher Natursteinwerke
  • hart und belastbar
  • resistent gegenüber Einwirkungen von Säuren und Frost
  • äußerst flexibel in der Anwendung

Mühl- und Waldviertel in Österreich

Die herkömmliche Abbaumethode bei Granit ist das Sprengen. Das bei der Blockgewinnung verwendete Schwarzpulver bewirkt ein „Schneiden“ entlang der durch Bohrlöcher vorgegebenen gewünsch­
ten Richtung. Dadurch kommt es zu einem nur leichten Wegrücken bzw. Heben des Steines, um das Steingefüge nicht zu zerstören.

Die Produktion im Steinbruch umfasst nach der Blockgewinnung die Aufbereitung von Fertigprodukten, wie Leistensteine, Klein­steine, Großpflastersteine, Mauersteine und Wasserbausteine, und schließt mit der optimalen Steinbruchbewirtschaftung – dem Schotter – ab. Sämtliche Materialien werden in das Werk nach Langenstein gebracht und dort verarbeitet und aufbereitet.

Verwendung finden die Granite im Inland wie auch bei inter­nationalen Projekten. Raum- und Platzgestaltungen mit öster­reichischem Granit sind besonders in den umliegenden Nachbar­ländern zu finden.

Neuhauser Granit

ProNaturstein - Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke - Neuhauser Granit - Poschacher Natursteinwerke
  • hart und belastbar
  • resistent gegenüber Einwirkungen von Säuren und Frost
  • äußerst flexibel in der Anwendung

Mühl- und Waldviertel in Österreich

Die herkömmliche Abbaumethode bei Granit ist das Sprengen. Das bei der Blockgewinnung verwendete Schwarzpulver bewirkt ein „Schneiden“ entlang der durch Bohrlöcher vorgegebenen gewünsch­
ten Richtung. Dadurch kommt es zu einem nur leichten Wegrücken bzw. Heben des Steines, um das Steingefüge nicht zu zerstören.

Die Produktion im Steinbruch umfasst nach der Blockgewinnung die Aufbereitung von Fertigprodukten, wie Leistensteine, Klein­steine, Großpflastersteine, Mauersteine und Wasserbausteine, und schließt mit der optimalen Steinbruchbewirtschaftung – dem Schotter – ab. Sämtliche Materialien werden in das Werk nach Langenstein gebracht und dort verarbeitet und aufbereitet.

Verwendung finden die Granite im Inland wie auch bei inter­nationalen Projekten. Raum- und Platzgestaltungen mit öster­reichischem Granit sind besonders in den umliegenden Nachbar­ländern zu finden.

Aalfanger Granit

ProNaturstein - Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke - Aalfanger Granit - Poschacher Natursteinwerke
  • hart und belastbar
  • resistent gegenüber Einwirkungen von Säuren und Frost
  • äußerst flexibel in der Anwendung

Mühl- und Waldviertel in Österreich

Die herkömmliche Abbaumethode bei Granit ist das Sprengen. Das bei der Blockgewinnung verwendete Schwarzpulver bewirkt ein „Schneiden“ entlang der durch Bohrlöcher vorgegebenen gewünsch­
ten Richtung. Dadurch kommt es zu einem nur leichten Wegrücken bzw. Heben des Steines, um das Steingefüge nicht zu zerstören.

Die Produktion im Steinbruch umfasst nach der Blockgewinnung die Aufbereitung von Fertigprodukten, wie Leistensteine, Klein­steine, Großpflastersteine, Mauersteine und Wasserbausteine, und schließt mit der optimalen Steinbruchbewirtschaftung – dem Schotter – ab. Sämtliche Materialien werden in das Werk nach Langenstein gebracht und dort verarbeitet und aufbereitet.

Verwendung finden die Granite im Inland wie auch bei inter­nationalen Projekten. Raum- und Platzgestaltungen mit öster­reichischem Granit sind besonders in den umliegenden Nachbar­ländern zu finden.

Herschenberger Granit

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  • hart und belastbar
  • resistent gegenüber Einwirkungen von Säuren und Frost
  • äußerst flexibel in der Anwendung

Mühl- und Waldviertel in Österreich

Die herkömmliche Abbaumethode bei Granit ist das Sprengen. Das bei der Blockgewinnung verwendete Schwarzpulver bewirkt ein „Schneiden“ entlang der durch Bohrlöcher vorgegebenen gewünsch­
ten Richtung. Dadurch kommt es zu einem nur leichten Wegrücken bzw. Heben des Steines, um das Steingefüge nicht zu zerstören.

Die Produktion im Steinbruch umfasst nach der Blockgewinnung die Aufbereitung von Fertigprodukten, wie Leistensteine, Klein­steine, Großpflastersteine, Mauersteine und Wasserbausteine, und schließt mit der optimalen Steinbruchbewirtschaftung – dem Schotter – ab. Sämtliche Materialien werden in das Werk nach Langenstein gebracht und dort verarbeitet und aufbereitet.

Verwendung finden die Granite im Inland wie auch bei inter­nationalen Projekten. Raum- und Platzgestaltungen mit öster­reichischem Granit sind besonders in den umliegenden Nachbar­ländern zu finden.

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