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Basiswissen: Treppen aus Naturstein


Eine bequeme Steigung errechnet sich aus der Schrittmaßregel 2x Steigung + 1 x Auftrittsbreite = 63 cm. Daraus ergibt sich ein gutes Verhältnis von 14 cm Steigungshöhe und einer Auftrittsbreite von 29 cm.

Massivstufen und Treppen im Außenbereich

Naturwerkstein eignet sich wegen seiner Formen- und Farbenvielfalt für die verschiedensten Treppenformen. Als Baustoff ist er funktional, dauerhaft und ästhetisch. Bei der Modernisierung historischer Gebäude, bei modernen Verwaltungsbauten wie auch bei privaten Wohngebäude und extravaganten Villen setzen Treppen aus Naturstein Akzente.
Im Außenbereich werden Natursteintreppen bevorzugt aus massiven Blockstufen mit Steinlängen bis 150 cm hergestellt, es sind aber in Abhängigkeit von der Gesteinsart auch deutlich längere Formate möglich.

Bei Treppenbelägen aus Naturstein muss der Untergrund alle konstruktiven Anforderungen an Tragfähigkeit, Gefälle und Steigungsverhältnis erfüllen.

Treppen im Außenbereich weisen in der Regel geringere Steigungshöhen auf als Treppen im Innenraum. Steigungshöhen unter 14 cm sind aber zu vermeiden. Ein Treppenlauf besteht aus mindestens 3 Steigungen in Folge. Nach mindestens 18 Steigungen ist ein Zwischenpodest einzuplanen.

Treppen im Außenbereich sind stark beansprucht durch Witterungseinflüße wie Frost-Tau-Wechsel, die Verwendung von Tausalzen und durch den Abrieb in Abhängigkeit von der Frequenz der Benutzer. Bei der Wahl der geeigneten Steinsorte ist daher auf eine ausreichende Abriebfestigkeit zu achten.

Gartentreppe im Schloßhotel Fuschl, radiale Blockstufen
Treppenanlage mit radialen Blockstufen vor dem Schloßhotel Fuschl

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Sicherheit

Treppen müssen trittsicher sein. Die Trittsicherheit hängt von der Gesteinssorte und der Oberflächenbearbeitung ab. Trittsicher sind beflammte, gestockte, stahlsandgesägte und gestrahlte Oberflächen. Bei stark porigen Gesteinen können die Oberflächen auch grob bis mittelfein geschliffenen sein.
Naturstein ist nicht brennbar. Damit entspricht er der Brandschutzklasse A. Dennoch ist darauf zu achten, dass die Tragfähigkeit durch die Hitzeeinwirkung bei einem Brand beeinträchtigt werden kann.

Entwässerung und Gefälle

Bei der Planung von Außentreppen ist auf eine ausreichende Entwässerung zu achten. Stufen und Podeste sollen daher Niederschlagswasser rasch ableiten. Bei geschliffenen Oberflächen ist das Gefälle von mindestens 1,5 % zu wählen, bei rauen Oberflächen 2-3 %. Natursteintreppen sind nicht wasserdicht; durch die Fugen kann Feuchtigkeit in den Verlegeuntergrund eindringen. Das eingedrungene Wasser muss daher auch im Verlegeuntergrund durch Gefälle und Drainageleitungen gezielt abgeführt werden.
Üblicherweise wird Trasszementmörtel zur Fugenfüllung verwendet. Je nach Oberflächenbearbeitung beträgt die Dicke der Mörtelfugen 8-12 mm.

Treppenbekleidungen

Bei Treppenbekleidungen aus Naturwerkstein beträgt die minimale Stärke der Trittplatten 3 cm. Stoßtritte sind mindestens 2 cm dick. Stufenbeläge sind nicht wasserundurchlässig. Zur raschen Ableitung von Oberflächenwasser ist daher ein Gefälle von 2 % vorzusehen.
Naturstein besitzt eine gute Wärmeleitfähigkeit; Treppenbeläge aus Naturstein eignen sich daher gut für eine Beheizung. Dabei ist auf eine langsame und gleichmäßige Beheizung zu achten; beheizte und unbeheizte Flächen sind durch Fugen zu trennen.



Treppen im Innenbereich

Treppen mit Natursteinbekleidung werden im Innenbereich überwiegend plattiert ausgeführt. Geeignet sind nahezu alle Natursteinsorten. Nur sehr weiche, wenig abriebfeste Gesteine sind ungeeignet als Treppenbelag. Bei stark frequentierten Treppen in öffentlichen Gebäuden wird der Natursteinbelag stark beansprucht; diese Treppen sind aus abriebfestem Gestein wie Granit herzustellen.
In Innenräumen sind die Treppenbeläge feiner bearbeitet als im Außenraum. Gebräuchliche Bearbeitungen sind spaltrau, beflammt, feingestockt, sandgestrahlt, geschliffen, fein geschliffen und poliert. In der Regel erreichen mit Siliziumcarbid Korn 120 geschliffene Oberflächen eine Trittsicherheit der Klasse R 9.

Trittplatten sind in der Regel zwischen 30 - 50 mm dick und je nach Steigungsverhältnis und Unterschneidung 40 - 60 mm breiter als die Auftrittsbreite. Stoßtritte sind meist 20 - 30 mm zurückgesetzt und 20 - 30 mm stark.
Bei bündiger Anordnung von Tritt- und Setzplatte werden beide gleich dick ausgeführt.

Um die Gefahr von Verfärbungen des Gesteins zu vermindern, werden Treppenbeläge in Innenräumen mit Traßzementmörtel verlegt.

Wandsockelleisten sind zwischen 40 - 150 mm hoch und schützen den Wandputz vor Abstoßen und Feuchtigkeit. Sie werden putzbündig oder auf Putz versetzt.

Treppenanlage im Hauptbahnhof Linz, Bodenbelag mit Blindenleitstreifen
Treppenanlage im Linzer Hauptbahnhof

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Trittschall

Die Anforderungen an den Trittschallschutz werden erfüllt durch Gebäudetrennfugen bei Einfamilien-, Reihen- oder Doppelhäusern, durch schwimmende Estriche auf Podesten bei elastischer Auflagerung der Treppenläufe oder durch elastische Auflagerungen der Podestplatte samt Treppenlauf auf Konsolen.





Das Leistungsangebot der VÖN-Betriebe umfasst Fassaden- und Wandverkleidungen, Boden- und Stufenbeläge, Tür- und Fensterumrahmungen, Fensterbänke, Terassenbeläge und Aussenstiegen, handwerkliche Steinmetzarbeiten, Marmor- und Granitfliesen, Antikmarmor und Steinmosaike, Wasserbausteine, Pflastersteine, Pflasterplatten, Rand-, Bord- und Leistensteine, Massivstufen und Stiegen anlagen außen und innen, Blockstufen, Brücken- und Portalverkleidungen, Brunnenanlagen, Steine für die Gartengestaltung und Platzgestaltung, Restaurierung / Denkmalpflege, Küchenarbeitsplatten, Bäder und vieles mehr aus Marmor, Granit, Kalkstein, Sandstein, Schiefer, Quarzit, Onyx und allen anderen Gesteinen.



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